Eine Kultur der Seelsorge

Das Ziel von Seelsorge ist es den Menschen in die Versöhnung mit Gott, mit sich selbst und mit den Mitmenschen zu bringen

- Wertschätzende Seelsorge. Menschen in die Gegenwart Gottes führen

- Der Mensch ist mehr als Seele. Die Ganzheitlichkeit des Menschen (Körper, Seele und Geist) verstehen

- Die Möglichkeiten und Grenzen von Seelsorge. Abhängigkeiten und geistlichem Missbrauch vorbeugen

- Eine Kultur der Seelsorge in der Gemeinde prägen

 

 

Herkunftsfamilie

- Erfahrene Prägung. Meine Werte und Moralvorstellungen

- Erlebte Atmosphäre und Stimmung und wie sich das auf mein Heute auswirkt

- Meine Rolle- meine Identität

- Geschwisterkonstellation - Wie meine Position in der Familie mich beeinflußt hat

- Erlernte Beziehungsmuster und wie ich heute Beziehungen lebe

- Die  Prägung meines Frauen- und Männerbildes

 

 

Charakterstruktur

- Meine Persönlichkeitsstruktur verstehen

- Mein Leben stärkeorientiert gestalten

- Meine Probleme/ Ängste und mein Charakter

- Meine Verständnis von Beziehungen und Partnerschaft

 

 

Projektionen

Durch Projektionen gelingt es uns anhand von Bildern unsere Persönlichkeit aus einem anderen Blickwinkel wahrzunehmen

- Vom Bild zu mir. Meine Gegenwart. Meine Grenzen. Meine ungeahnten Möglichkeiten.

 

 

Männliche Identität

Wie bin ich zu dem Mann geworden, der ich heute bin? Ziel ist es in einzelnen Themenbereichen die eigene männliche Identität zu verstehen und darin zu wachsen. 

 

Der Mann und...

 

...sein Selbstverständnis

Männer auf der Suche - Traditionelles und modernes Rollenbild. Typisch männlich? Biologische und soziale Komponenten. Biblisches Männerbild - Gesellschaftstauglich oder überholt?

 

...seine Lebensgeschichte

Biografiearbeit mit Männern. Zentrale Ereignisse. Prägende Einflüsse. Lebenswenden und Lebenskrisen. Werte und Sinn. Träume und Ziele

 

...seine Ganzheitlichkeit

Körper, Seele und Geist. Selbstwert und Identität. Bedeutung und Sicherheit. Lebensstil. Unbewußte Ziele

 

...sein Charakter

Prägung und Persönlichkeit. Selbstannahme. Stärken und Schwächen. Beziehungsmuster. Ängste . Persönliche Gotteserfahrung

 

...seine Wurzeln

Prägung und Herkunftsfamilie. Rolle in der HKF. Geschwisterkonstellation. Atmosphäre, Werte und Klima in der HKF.  Vaterbeziehung und Männerbild. Mutterbeziehung und Frauenbild. Versöhnung mit der eigenen Lebensgeschichte

 

...seine Gefühle 

Männliche Innenwelt. Gefühlsabwehr. Wahrnehmung der (un)heimlichen Gefühle. Konstruktiver Umgang mit Wut und Aggressionen. Wünsche und Sehnsüchte

 

...seine Beziehungen

Der Mann in der Rolle als

- (Ehe)Partner: Unterschiede zwischen Mann und Frau. Sehnsucht und Ergänzung. Verständnis von Ehe. Prägung in der Herkunftsfamilie. Rollenverteilung in der Ehe.

- Vater: Bedeutung des Vaters im Leben seines Sohnes/ seiner Tochter. Vaterabwesenheit. Vaterwunde. Versöhnung in der eigenen Vaterbeziehung. 

- Freund: Männerfreundschaften. Konkurrenz oder Ermutigung und Herausforderung. 

 

...seine Sexualität 

Wurzeln der männlichen Sexualität. Einfluß von Vater und Mutter auf die sexuelle Identität. Minderwertigkeitsgefühle und Versagensängste. Leistungsdruck oder Ganzkörpererfahrung. Sex ohne/und Gefühle? Pornografie-Eine Frage der Ehre? Frei werden in sexueller Identität

 

...seine Spiritualität

Vaterbild und Gottesbild. Vom Gottesbild zur Gottesbegegnung. Mann und Kirche im Spannungsfeld. Femininer Glaube und maskuliner Geist. Wege zur männlichen Spiritualität

 

...seine Berufung

Die vier Archetypen des Mannes bewusst leben und fördern

Der Krieger: Kraft. Entschlossenheit. Durchsetzungsvermögen. Disziplin. Verzicht

Der Liebhaber: Lust. Genuss. Hingabe. Offenheit. Spontanität. Spiel. Blick für das Schöne. Leidenschaft. Anbetung

Der König: Leitung, Vaterschaft. Natürliche Autorität. Vorbild. Innere Ruhe. Sicherheit. Segen. Ermutigung

Der Weise: Geistliche Vaterschaft. Erfahrung. Besinnung und Reflexion. Weit- und Tiefblick. Wissen und Einfluß. Rat und Korrektur. Ermutigung zur Weiterentwicklung

 

Geistliche Vaterschaft

Eine immer größer werdende Anzahl von Männern tut sich schwer damit ihre Identität und damit zusammenhängend ihre Rolle in Familie, Gemeinde und Gesellschaft zu definieren. Viele traditionelle Vorstellungen von Männlichkeit mit denen Männer aufgewachsen sind, brechen immer mehr weg. Gleichzeitig werden aber gerade viele dieser traditionellen Vorstellungen unausgesprochen von Männern erwartet. Orientierungslosigkeit, verbunden mit einer generellen Unzufriedenheit und inneren Leere sind oft die Folgen. Gleichzeitig erleben wir eine neue Lust auf Männlichkeit. Männer wollen ihre Rolle wieder aktiv, kraftvoll und lebendig wahrnehmen. Diese tiefe Sehnsucht nach Selbstwahrnehmung wird aber dadurch erschwert, dass es kein männliches Gegenüber gibt, dass sie begleitet und bevollmächtigt.

Folgende Themen sind Inhalt: Physische oder/und psychische Abwesenheit von Vätern in Familien. Bedeutung des Vaters im Leben seiner Kinder und insbesondere seines Sohnes. Versöhnung in der eigenen Vaterbeziehung. Gottes Vaterherz. Wachsen in Reife und Verantwortung. Geistliche Vaterschaft als Berufung in Gemeinde und Gesellschaft. Begleitung und Seelsorge von Mann zu Mann.

 

Adam - der erste Mann

Adam, wo bist Du? Diese Frage Gottes zeigt das Dilemma des Mannes. Wo ist sein Platz? Als Gott Adam erschuf, hatte der Mann einen Wert und Auftrag. Durch die Sünde kam es zur Entfremdung zwischen Gott und Mensch, aber auch zwischen Mann und Frau. Anhand des Schöpfungsberichtes gehen wir folgenden Fragen auf den Grund: Wie hat sich Gott ursprünglich den Mann gedacht? Was war sein Auftrag? Was sind die Konsequenzen der Sünde für den Mann und seine Beziehungen? Wie kommt der Mann zurück zu dem Ursprungsgedanken Gottes für ihn?

Auch als Vortrag oder Workshop für Ehepaare möglich: Adam und Eva - die ersten Menschen. Hier werden dieselben Fragestellungen im Hinblick auf Adam und Eva behandelt.

 

 

Das Schweigen der Generationen

"Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten." August Bebel

Gefangen zwischen zwei Welten ist ein treffender Ausdruck für unser Gefühl als Deutsche mit Migrationserfahrung. Die Kultur des Schweigens macht allerdings die persönliche Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte und Identität fast unmöglich. Wir öffnen die Tür für eine wertschätzende Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, um die gegenwärtige Situation besser zu verstehen und damit Zuversicht für die Zukunft zu wecken.

 

Vergangenheit kennen - Versöhnung mit der eigenen Lebensgeschichte erfahren

- Der Gott meiner Väter - Mein Gott?

- Der Vater, der Versorger - Wie hat mein Vater mein Männerbild geprägt?

- Die Mutter, die Hausfrau - Wie hat meine Mutter mein Frauenbild geprägt?

 

Gegenwart verstehen - Und was hat das Ganze mit mir zu tun?

- Wer bin ich? Meine Identität

- Wie äussert sich meine Vergangenheit in meiner Gegenwart?

a. Ich leiste, also bin ich - Beruf und Arbeit 

b. Was sollen denn die anderen denken? - Familie und Ehe

c. Gerahmter Glaube - Spiritualität und Gemeinde

d.Sage mir wer deine Freunde sind und ich sage dir wer du bist - Freunde und soziales Umfeld

 

Zukunft gestalten - Wo Schatten ist, da ist auch Licht

- Vom Gottesbild zur Gottesbegegnung

 

  

Der (un)endliche Mensch - Leben mit dem Tod

Das Thema Tod und Trauer aus verschiedenen Perspektiven betrachtet

- Persönliche Perspektive: Die Angst vor dem letzten Ungewissen

- Theologische Perspektive: Der Mensch muss sterben, um ewig zu leben

- Seelsorgerliche Perspektive: Sterbende und Trauernde begleiten

 


Gerne kommen wir auch mit einem Vortrag oder einem Workshop Angebot zu Ihnen vor Ort.

Lebensecht 

Individualpsychologische Beratungspraxis

Lebens- und Eheberatung 

Moltkestr. 41 

32756 Detmold